Hallo Liebe Besucher,
die neue Leipertitzer Homepage ist seit August 2011 online. Wir erweitern die Inhalte ständig, schaut doch regelmäßig mal vorbei.
Über einen Eintrag ins Gästebuch würden wir uns freuen.
Alfred und Christel Zitzwarek
Die Sonne sagt zum Frühlingswind:
erhebe dich, steh auf geschwind,
und stell dich auf die Beine!
Der Wind reibt sich die Augen aus
und säuselt mild: Zieh du heraus.
Scheine, Sonne, scheine!
Da steigt die Sonne uns aufs Dach.
Der Lenzwind küßt die Veilchen wach,
die fangen an zu blühn.
Die Lerche singt, der Kuckuck schreit.
Herbei, herbei, du Maienzeit,
jetzt prangt die Welt in Grün.
Leipertitzer Heimatgedicht
In Leipertitz im Südmährerland
dem Dorf wo meine Wiege stand,
verleb´t ich meine schönsten Tage,
fast scheint mir´s heut´ wie eine ferne Sage.
So lang, so lang ist´s her!
Das Heimatdorf, so glänzend war es nicht,
bescheiden, einfach still und schlicht,
doch ist´s das Liebste mir auf Erden
könnt´ ich dort begraben werden.
So weit, so weit ist´s weg!
Wie oft sah ich die Akazien blühn,
die rings das ganze Dorf umziehn,
ihr Duft durchdrang die weite Flur
so könnt ich´s einmal schauen nur.
So weit, so weit ist´s weg!
Und treff ich einen Akazienbaum,
so ist mir stets, man glaubt es kaum
als ob ich einen Freund erblickte,
der aus der Heimat einen Gruß mir schickte.
So bang, so bang mir wird!
Heimatgedicht von Josef Nautscher Hausnr. 373 *1923